Sehen Sie vor dem Kauf, was Ihr Präsenzmelder erfasst
Zeichnen Sie Ihren Raum mit Möbeln und Türen, setzen Sie einen Melder und sehen Sie, wo er Präsenz erkennt. Im Browser, auch am Handy, ohne Anmeldung.
Die Heizsaison läuft, und die meisten Heizkörperthermostate arbeiten nach Zeitplan. Der Zeitplan weiß aber nicht, ob das Wohnzimmer am Dienstagabend wirklich genutzt wird oder ob alle in der Küche sitzen. Mit einem Präsenzmelder senkt Home Assistant die Temperatur ab, wenn der Raum länger leer ist, und heizt wieder auf, sobald jemand bleibt. Steigt die Luftfeuchte, meldet Home Assistant, dass Sie lüften sollten, dreht die Heizung für die Lüftungszeit ab und erinnert Sie danach ans Schließen der Fenster. Im Bad schaltet derselbe Messwert den Lüfter.
Die Senvolon-Präsenzmelder KL, KL LD und KL MZ erkennen nicht nur, ob jemand im Raum ist. Im selben Gerät messen sie auch Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck, und zwar dort, wo der Melder hängt, also im Raum und nicht direkt am Heizkörper. In unseren bisherigen Anleitungen ging es um das Licht nach Präsenz und Helligkeit und um die Sirene als Alarmanlage. Diesmal geht es um das Raumklima. Ein einziger Melder liefert Home Assistant alles, was eine Heizung nach Anwesenheit braucht: ob jemand im Raum ist, wie warm es dort ist und wie feucht die Luft.
Getestet mit Home Assistant 2026.10.2, dem Präsenzmelder KL MZ und zwei Thermostaten · Stand 23.10.2026
climate.…, gleich ob es per Zigbee, Matter, WLAN oder über die Integration des Herstellers angebunden ist. In dieser Anleitung heißt es climate.wohnzimmer.switch.badluefter).notify.mobile_app_ihr_smartphone).Hinweis: Die Beispiele nutzen die Entity-IDs, die MQTT Discovery für den KL MZ anlegt (
multi_zone_presence_sensor_…). Beim KL und KL LD und nach einer Umbenennung heißen sie anders. Ihre tatsächlichen IDs finden Sie unter Entwicklerwerkzeuge → Zustände.
Ein Zeitplan legt fest, wann welcher Raum warm sein soll, und der Alltag hält sich selten daran. Das Arbeitszimmer heizt ab 8 Uhr, obwohl Sie heute am Küchentisch arbeiten. Und im Wohnzimmer läuft die Heizung ab 17 Uhr, während alle noch in der Küche sitzen. Ob jemand zu Hause ist, weiß Home Assistant oft schon über das Smartphone. Welcher Raum gerade genutzt wird, weiß es damit nicht, dafür braucht es einen Melder im Raum. Naheliegend wäre ein Bewegungsmelder. Er reagiert aber nur auf Bewegung: Wer still auf dem Sofa liest, ist für ihn nach ein paar Minuten weg, und die Heizung senkt mitten im Abend ab. Das Radar im Präsenzmelder erkennt auch Menschen, die ruhig sitzen oder schlafen. Am KL MZ halten Verweilzonen die Präsenz zusätzlich am Sofa oder am Schreibtisch.
Dazu kommt die Temperatur. Das Thermostat misst direkt neben dem Heizkörper. Seine 22 °C sind nicht die 22 °C auf dem Sofa, und ein fester Korrekturwert hilft nur halb: Läuft die Heizung, ist der Unterschied groß, ist sie aus, schrumpft er. Der Präsenzmelder misst dort, wo Sie sitzen, und ab Schritt 3 regelt das Thermostat nach diesem Wert. Mit der Luftfeuchte ist es genauso. Die relative Luftfeuchte hängt von der Temperatur der Luft ab, direkt am warmen Heizkörper zeigt sie weniger an als mitten im Raum. In unserem Wohnzimmer meldeten zwei Heizkörperthermostate, das Wandthermostat und der Präsenzmelder zur selben Zeit 58, 65, 61 und 66 %. Die Lüftungshinweise richten sich deshalb nach dem Wert vom Melder.
Die eine richtige Raumtemperatur gibt es nicht. Manche frieren bei 20 °C, andere schlafen bei offenem Fenster am besten. Welche Werte für Sie passen, entscheiden Sie selbst, und dafür stehen sie in dieser Anleitung in Helfern, die Sie jederzeit ändern. Der Einfachheit halber orientieren wir uns in den Beispielen am Umweltbundesamt. Es empfiehlt im Wohnbereich höchstens 20 °C, in der Küche 18 °C und im Schlafzimmer 17 °C. Wer einige Stunden nicht da ist, senkt auf etwa 18 °C ab. Für Schlafräume nennt das UBA 16 °C als Untergrenze, und auch wenig genutzte Räume sollen leicht beheizt bleiben: Kühlt ein Raum aus, steigt die relative Luftfeuchte, und an kalten Wänden kann Schimmel wachsen.
Die optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung liegt laut Umweltbundesamt bei 40 bis 60 Prozent relativer Feuchte. Bleibt sie über Tage deutlich darüber, kann sich an kühlen Wänden Schimmel bilden. Wer Schimmel vermeiden und das Raumklima verbessern will, lüftet deshalb nach Messwert statt nach Gefühl. Richtig lüften heißt im Winter: zwei- bis dreimal am Tag für etwa fünf Minuten die Fenster weit öffnen und die Heizung so lange abdrehen. Nach dem Duschen oder Kochen rät das UBA, gleich danach fünf bis zehn Minuten zu lüften. Ein dauerhaft gekipptes Fenster kühlt die Wand am Fenster aus, verschwendet Heizenergie und bringt wenig frische Luft.
Die Temperaturen gehören nicht fest in die Automation, sondern in Helfer. So ändern Sie sie später auf dem Dashboard, ohne YAML anzufassen. Unter Einstellungen → Geräte & Dienste → Helfer → Helfer erstellen → Zahlenwert legen Sie zwei Helfer an:
Komforttemperatur: Minimum 16, Maximum 24, Schrittweite 0,5, Einheit °C, Startwert 20. Home Assistant erzeugt daraus input_number.komforttemperatur.Absenktemperatur: gleiche Grenzen, Startwert 18. Daraus wird input_number.absenktemperatur.Dazu kommt ein Helfer vom Typ Schalter namens Heizen nach Anwesenheit (input_boolean.heizen_nach_anwesenheit). Mit ihm schalten Sie die ganze Steuerung ab, etwa im Sommer oder wenn Gäste im Zimmer schlafen.
Ein zweiter Schalter namens Wohnzimmer belegt (input_boolean.wohnzimmer_belegt) merkt sich, ob Schritt 2 den Raum zuletzt als belegt oder als leer gewertet hat. Schritt 3 liest ihn. Sie schalten ihn nicht selbst, er muss deshalb auch nicht aufs Dashboard.
Die Automation hat zwei Auslöser. Ist der Raum 30 Minuten lang leer, stellt sie das Thermostat auf die Absenktemperatur. Erkennt der Präsenzmelder fünf Minuten am Stück jemanden, stellt sie es zurück auf die Komforttemperatur. Beide Male setzt sie zusätzlich den Helfer Wohnzimmer belegt.
Warum 30 Minuten? Wer kurz in die Küche geht, soll nicht in einen kühler werdenden Raum zurückkommen. Ein Heizkörper braucht eine Weile, bis er wieder warm ist, und häufiges Hin und Her bringt nichts. Am Gerät selbst lässt sich der „Nachlauf Raum“ nur bis 120 Sekunden einstellen. Die längere Wartezeit übernimmt deshalb Home Assistant.
Am schnellsten geht es mit dem Blueprint „Heizen nach Anwesenheit“. Ein Blueprint ist eine Automation mit Platzhaltern. Beim Anlegen fragt Home Assistant in einem Formular nach Präsenzmelder, Thermostat und den Helfern aus Schritt 1, die Wartezeiten von 5 und 30 Minuten stellen Sie dort ebenfalls ein. Sie müssen keine Entity-ID im YAML anpassen. Nach dem Import legen Sie die Automation unter Einstellungen → Automationen & Szenen → Blueprints mit einem Klick auf den Blueprint an, für jeden weiteren Raum eine weitere. Alle Blueprints zu dieser Anleitung liegen offen auf GitHub.
Ohne Blueprint, oder wenn Sie die Automation anpassen möchten, navigieren Sie zu Einstellungen → Automationen & Szenen → Automation erstellen → Neue Automation erstellen, öffnen Sie oben rechts das Menü ⋮ → In YAML bearbeiten und fügen Sie ein:
Hinweis: Die Automationen nutzen das
note:-Feld für Kommentare an den einzelnen Schritten. Kennt Ihre Home-Assistant-Version das Feld nicht, löschen Sie dienote:-Zeilen. An der Funktion ändert sich nichts.
alias: "Heizen: Wohnzimmer nach Anwesenheit"
description: >
Senkt die Temperatur ab, wenn das Wohnzimmer 30 Minuten leer ist,
und heizt wieder auf, wenn jemand fünf Minuten im Raum ist.
mode: restart
triggers:
- trigger: state
entity_id: binary_sensor.multi_zone_presence_sensor_presence
to: "off"
for:
minutes: 30
id: leer
note: "Wartezeit nach Bedarf anpassen. Eigene Entity-ID einsetzen."
- trigger: state
entity_id: binary_sensor.multi_zone_presence_sensor_presence
to: "on"
for:
minutes: 5
id: belegt
note: "Wer nur durchgeht oder ein Gerät, das kurz auslöst, heizt nicht auf."
conditions:
- condition: state
entity_id: input_boolean.heizen_nach_anwesenheit
state: "on"
note: "Hauptschalter aus Schritt 1."
actions:
- choose:
- conditions:
- condition: trigger
id: leer
sequence:
- action: input_boolean.turn_off
target:
entity_id: input_boolean.wohnzimmer_belegt
- action: climate.set_temperature
target:
entity_id: climate.wohnzimmer
data:
temperature: "{{ states('input_number.absenktemperatur') | float }}"
- conditions:
- condition: trigger
id: belegt
sequence:
- action: input_boolean.turn_on
target:
entity_id: input_boolean.wohnzimmer_belegt
- action: climate.set_temperature
target:
entity_id: climate.wohnzimmer
data:
temperature: "{{ states('input_number.komforttemperatur') | float }}"
Die Absenkung um 2 °C ist bewusst klein. Der Raum kühlt in einer halben Stunde ohnehin nur langsam aus, und wenn Sie zurückkommen, ist er nach kurzer Zeit wieder warm. Wer stärker absenkt, spart in der leeren Zeit mehr, wartet aber länger auf die Wärme.
Kurze Erkennungen heizen nicht auf. Geht jemand nur durch den Raum oder bewegt sich ein Gerät für ein paar Sekunden, bleibt das Thermostat dank der fünf Minuten am Auslöser „belegt“ auf der Absenktemperatur. Die halbe Stunde bis zur Absenkung beginnt bei jeder Erkennung trotzdem von vorn. In unserem Test hat ein laufender 3D-Drucker im selben Raum den Melder immer wieder ausgelöst, der Raum wurde so nie abgesenkt. Beim KL MZ blenden Sie solche Quellen mit einer Störzone aus. Wer beim Betreten schneller Wärme möchte, verkürzt die fünf Minuten. Ein Heizkörper braucht ohnehin einige Minuten, bis er warm wird.
Läuft im Thermostat ein eigener Zeitplan, kann er den Sollwert zum nächsten Schaltpunkt wieder überschreiben. Schalten Sie den Zeitplan dann im Thermostat oder in dessen App ab und überlassen Sie die Steuerung Home Assistant. Unsere Thermostate liefen im Test ohne Zeitplan, dieser Fall war nicht Teil des Tests.
Für weitere Räume duplizieren Sie die Automation, tauschen Präsenzmelder und Thermostat und legen je Raum einen eigenen Helfer wie Schlafzimmer belegt an. Im Schlafzimmer setzen Sie eigene Helfer mit niedrigeren Werten an, zum Beispiel 17 °C und 16 °C. Das Radar erkennt auch Schlafende, die Heizung bleibt also nachts nicht wegen fehlender Bewegung aus.
Am saubersten ist es, wenn das Thermostat selbst einen externen Temperaturwert annimmt. Manche Modelle bieten dafür in ihrer Integration eine eigene Einstellung, etwa „externe Temperatur“ oder „Fernsensor“. Sehen Sie bei Ihrem Thermostat unter Einstellungen → Geräte & Dienste nach, ob es eine solche Entität gibt, und schreiben Sie den Wert des Präsenzmelders per Automation hinein.
Kann Ihr Thermostat das nicht, gleicht Home Assistant den Unterschied aus. Die folgende Automation vergleicht alle 15 Minuten die Temperatur am Thermostat mit der am Präsenzmelder und verschiebt den Sollwert um genau diese Differenz. Misst das Thermostat 23 °C und der Melder am Sofa 20 °C, soll es aber 20 °C am Sofa sein, stellt sie das Thermostat auf 23 °C.
Als Blueprint heißt sie „Heizen nach Raumtemperatur regeln“. Den höchsten Aufschlag auf den Sollwert stellen Sie dort ein, vorgegeben sind 4 °C.
alias: "Heizen: Wohnzimmer nach Raumtemperatur regeln"
description: >
Verschiebt den Sollwert des Thermostats um den Unterschied
zwischen Heizkörper und Raum.
mode: single
triggers:
- trigger: time_pattern
minutes: /15
variables:
ziel: >
{{ states('input_number.komforttemperatur') | float
if is_state('input_boolean.wohnzimmer_belegt', 'on')
else states('input_number.absenktemperatur') | float }}
am_thermostat: "{{ state_attr('climate.wohnzimmer', 'current_temperature') | float(0) }}"
im_raum: "{{ states('sensor.multi_zone_presence_sensor_temperature') | float(0) }}"
sollwert: "{{ [[ziel + am_thermostat - im_raum, ziel] | max, ziel + 4] | min | round(1) }}"
conditions:
- condition: state
entity_id: input_boolean.heizen_nach_anwesenheit
state: "on"
- condition: not
conditions:
- condition: state
entity_id: climate.wohnzimmer
state: "off"
note: "Abgedrehtes Thermostat in Ruhe lassen, etwa während des Lüftens."
- condition: template
value_template: "{{ am_thermostat > 0 and im_raum > 0 }}"
note: "Nur rechnen, wenn beide Werte vorliegen."
- condition: template
value_template: >
{{ (sollwert - state_attr('climate.wohnzimmer', 'temperature') | float(0)) | abs >= 0.5 }}
note: "Kleine Änderungen auslassen, das schont die Batterie des Thermostats."
actions:
- action: climate.set_temperature
target:
entity_id: climate.wohnzimmer
data:
temperature: "{{ sollwert }}"
Zwei Grenzen sind eingebaut. Der Sollwert sinkt nie unter Ihre Wunschtemperatur und steigt höchstens 4 °C darüber. Fällt der Präsenzmelder aus oder liefert keinen Wert, rechnet die Automation nicht und das Thermostat behält seinen letzten Sollwert.
Ob gerade die Komfort- oder die Absenktemperatur gilt, liest die Regelung aus dem Helfer Wohnzimmer belegt. So gelten die 30 und die 5 Minuten aus Schritt 2 auch hier. Im ersten Testlauf hat die Regelung den Melder noch selbst ausgewertet und schon abgesenkt, sobald der Raum eine Minute leer war, die Wartezeit aus Schritt 2 war damit wirkungslos. Nach einem Neustart von Home Assistant behält der Helfer seinen Zustand. Die halbe Stunde aus Schritt 2 beginnt allerdings von vorn, der Raum bleibt dann höchstens eine halbe Stunde länger auf Komforttemperatur. Ein abgedrehtes Thermostat lässt die Automation in Ruhe, damit sie dem Lüften weiter unten nicht dazwischenfunkt.
Kochen, Duschen, Wäsche trocknen und auch das Atmen bringen Feuchte in die Raumluft. Diese Automation meldet sich, wenn die Luftfeuchte im Raum 15 Minuten lang über 60 % liegt und jemand da ist, der lüften kann. Ist niemand im Raum, wartet sie, bis jemand kommt.
Im Blueprint „Lüften nach Luftfeuchte (Hinweis)“ stellen Sie Schwelle, Dauer, Pause und den Raumnamen für die Nachricht ein.
alias: "Lüften: Hinweis Wohnzimmer"
description: >
Meldet hohe Luftfeuchte, sobald jemand im Raum ist.
mode: single
max_exceeded: silent
triggers:
- trigger: numeric_state
entity_id: sensor.multi_zone_presence_sensor_humidity
above: 60
for:
minutes: 15
note: "Schwelle laut UBA. Eigene Entity-ID einsetzen."
- trigger: state
entity_id: binary_sensor.multi_zone_presence_sensor_presence
to: "on"
conditions:
- condition: numeric_state
entity_id: sensor.multi_zone_presence_sensor_humidity
above: 60
- condition: state
entity_id: binary_sensor.multi_zone_presence_sensor_presence
state: "on"
actions:
- action: notify.mobile_app_ihr_smartphone
data:
title: "Bitte lüften"
message: >
Luftfeuchte im Wohnzimmer:
{{ states('sensor.multi_zone_presence_sensor_humidity') | round(0) }} %.
Fenster für fünf Minuten weit öffnen.
- delay:
hours: 2
note: "Höchstens alle zwei Stunden ein Hinweis."
Der Präsenz-Auslöser sorgt dafür, dass der Hinweis nicht verloren geht: Steigt die Luftfeuchte, während alle unterwegs sind, kommt die Meldung, sobald jemand den Raum betritt. Die Pause am Ende verhindert, dass Sie bei jedem Betreten erneut daran erinnert werden. Solange sie läuft, verwirft Home Assistant weitere Auslöser; max_exceeded: silent sorgt dafür, dass dabei nicht jedes Mal die Warnung „Already running“ im Protokoll landet.
Damit der Heizkörper beim Stoßlüften nicht gegen das offene Fenster anheizt, bekommt das Dashboard eine Taste „Lüften“. Ein Druck dreht die Heizung ab, nach fünf Minuten erinnert Home Assistant ans Schließen und stellt die Heizung zurück. Legen Sie dafür einen Helfer vom Typ Taste namens Wohnzimmer lüften an. Home Assistant bildet die Entity-ID aus dem Namen und lässt Umlaute dabei auf den Grundbuchstaben schrumpfen: Daraus wird input_button.wohnzimmer_luften, nicht wohnzimmer_lueften.
Der Blueprint dazu heißt „Lüften mit abgedrehter Heizung (Taste)“, die Lüftungszeit ist dort einstellbar.
alias: "Lüften: Heizung während des Lüftens aus"
description: >
Dreht die Heizung für fünf Minuten ab und erinnert danach
ans Schließen der Fenster.
mode: restart
triggers:
- trigger: state
entity_id: input_button.wohnzimmer_luften
actions:
- action: climate.set_hvac_mode
target:
entity_id: climate.wohnzimmer
data:
hvac_mode: "off"
- delay:
minutes: 5
note: "Im Winter reichen laut UBA etwa fünf Minuten."
- action: notify.mobile_app_ihr_smartphone
data:
title: "Fenster schließen"
message: "Die Heizung im Wohnzimmer läuft wieder."
- action: climate.set_hvac_mode
target:
entity_id: climate.wohnzimmer
data:
hvac_mode: heat
- action: climate.set_temperature
target:
entity_id: climate.wohnzimmer
data:
temperature: "{{ states('input_number.komforttemperatur') | float }}"
note: "Wer lüftet, ist im Raum: Komforttemperatur."
Kennt Ihr Thermostat keinen Modus „off“, setzen Sie für die fünf Minuten stattdessen die niedrigste Temperatur, die es annimmt, und danach wieder die Komforttemperatur.

Im Bad entscheidet nicht die Anwesenheit, sondern die Feuchte nach dem Duschen. Der Lüfter läuft an, wenn die Luftfeuchte über 70 % steigt, und geht aus, wenn sie zehn Minuten lang unter 60 % liegt. Der Abstand zwischen beiden Schwellen verhindert, dass der Lüfter im Minutentakt an und aus schaltet.
Montieren Sie den Präsenzmelder dafür außerhalb des Spritzbereichs von Dusche und Waschbecken. Er erkennt nebenbei, ob jemand im Bad ist, und kann gleichzeitig das Licht schalten, wie in Lichtsteuerung mit dem KL MZ beschrieben.
Diese Automation haben wir nur mit simulierten Messwerten geprüft, nicht im Bad. Die Schwellen 70 und 60 % sind ein Startwert; sehen Sie sich nach ein paar Tagen den Verlauf der Luftfeuchte nach dem Duschen an und passen Sie sie an Ihr Bad an.
alias: "Bad: Lüfter nach Luftfeuchte"
description: >
Schaltet den Lüfter über 70 % ein und unter 60 % wieder aus.
mode: restart
triggers:
- trigger: numeric_state
entity_id: sensor.multi_zone_presence_sensor_humidity
above: 70
id: feucht
note: "Entity-ID des Melders im Bad einsetzen."
- trigger: numeric_state
entity_id: sensor.multi_zone_presence_sensor_humidity
below: 60
for:
minutes: 10
id: trocken
actions:
- choose:
- conditions:
- condition: trigger
id: feucht
sequence:
- action: switch.turn_on
target:
entity_id: switch.badluefter
- conditions:
- condition: trigger
id: trocken
sequence:
- action: switch.turn_off
target:
entity_id: switch.badluefter
Für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Büro mit festem Sitzplatz ist der KL MZ die erste Wahl: Verweilzonen halten die Präsenz am Sofa, Störzonen blenden Ventilator oder Gardine aus, und er unterscheidet bis zu vier Personen. Für einfache Räume reichen der KL mit 6 m oder der KL LD mit 9 m Reichweite. Alle drei messen das Raumklima ohne zweites Gerät. Haben Sie bereits ein Basismodell, rüsten Sie es mit dem Klima Multisensor nach. Den Vergleich aller Modelle finden Sie in der Übersicht aller Präsenzmelder.
Sie heizt Räume weniger, in denen niemand ist, und das spart Energie. Wie viel, hängt vom Haus, von der Heizung und davon ab, wie oft Räume leer stehen. Eine feste Zahl nennen wir deshalb nicht.
Nein. Der Präsenzmelder misst und meldet, das Thermostat regelt den Heizkörper. Home Assistant verbindet beide.
Die Lüftungshinweise ja. Die Absenkung nach Anwesenheit bringt bei einer Fußbodenheizung wenig, weil sie Stunden braucht, um auf eine neue Temperatur zu kommen.
Nicht direkt. Dafür gibt es Fensterkontakte. Die Taste „Lüften“ aus dieser Anleitung dreht die Heizung beim Lüften ab, ohne dass ein Kontakt nötig ist.
Nein. Die Präsenzmelder senden ihre Werte per MQTT direkt an Home Assistant im eigenen Netz.
Alle Daten zu den Geräten stehen auf den Produktseiten von Präsenzmelder KL MZ und Präsenzmelder KL mit Raumklima-Sensor. Wie Radar gegenüber einem Bewegungsmelder arbeitet, erklärt Präsenzmelder oder Bewegungsmelder?
Zeichnen Sie Ihren Raum mit Möbeln und Türen, setzen Sie einen Melder und sehen Sie, wo er Präsenz erkennt. Im Browser, auch am Handy, ohne Anmeldung.