Sehen Sie vor dem Kauf, was Ihr Präsenzmelder erfasst
Zeichnen Sie Ihren Raum mit Möbeln und Türen, setzen Sie einen Melder und sehen Sie, wo er Präsenz erkennt. Im Browser, auch am Handy, ohne Anmeldung.
Wo hängt der Präsenzmelder am besten, reicht einer für das Wohnzimmer, und sieht er durch die offene Tür in den Flur? Bisher musste man das ausprobieren. Mit dem Raumplaner zeichnen Sie Ihren Raum im Browser, setzen Möbel und Türen hinein und lassen sich Präsenzmelder vorschlagen oder setzen sie selbst. Der Plan zeigt sofort Reichweite und Erfassungsbereich jedes Melders.

Stehen schon Präsenzmelder im Plan, fragt der Planer vor dem Vorschlag, ob er sie ersetzen soll. „Rückgängig“ holt sie jederzeit zurück, und mit „Weiteren Melder selbst setzen“ ergänzen Sie den Vorschlag.

Ein Radar-Präsenzmelder erkennt Bewegung weiter als eine ruhende Person. Deshalb hat jeder Melder im Plan zwei Flächen: Die kräftige zeigt Präsenz, dort erkennt er auch jemanden, der still auf dem Sofa sitzt oder im Bett liegt. Die helle zeigt den Rand, in dem er nur Bewegung sieht. Sitzplätze gehören in die kräftige Fläche, sonst geht das Licht beim Lesen aus. Die Reichweite hängt vom Modell ab: Basis und KL erfassen 6 m mit 120 Grad, der KL LD 9 m mit 150 Grad, Präsenz jeweils etwa einen Meter weniger weit. Der KL MZ erkennt Präsenz bis 4 m und Bewegung bis 6 m. Warum Radar auch ruhende Personen erkennt, ein Bewegungsmelder aber nicht, erklärt Präsenzmelder oder Bewegungsmelder?
An der Decke erfasst der Präsenzmelder einen Kreis. Der Planer rechnet ihn auf 1,5 m Höhe über dem Boden, dort, wo man sitzt, nicht am Boden. Von der Decke aus sieht der Melder über Schränke hinweg.
Türen und Fenster verändern das Bild. Durch eine offene Tür sieht der Melder hinaus, und wer im Flur vorbeigeht, löst aus. Durch eine geschlossene Tür kommt nur Bewegung, Präsenz dahinter erkennt er nicht. Fensterglas lässt er nicht durch, ein bewegter Vorhang davor löst aber aus. Schränke, Metall und Mauerwerk verdecken, was dahinter liegt.
Zu jedem Punkt, den Sie prüfen sollten, steht ein Hinweis mit einer Lösung: die Reichweite in der App des Melders begrenzen, den Melder an die gestrichelte Stelle setzen, einen zweiten Melder ergänzen oder beim KL MZ den Bereich an der Tür in der App ausblenden. Antippen zeigt im Plan, was gemeint ist. „Beste Stelle suchen“ prüft, ob Ihr Melder woanders mehr Plätze erfasst, und nennt sonst ein anderes Modell oder einen zweiten Melder, jeweils mit Aufpreis.
Soll das Licht am Esstisch unabhängig vom Sofa schalten, braucht jeder Platz eine eigene Zone. Zonen unterscheidet nur der Mehrzonen-Präsenzmelder KL MZ; Basis, KL und KL LD erkennen, ob jemand im Raum ist, aber nicht, wo. Wählen Sie unter „+ Melder“ die Aufgabe „Zonen im Raum unterscheiden“. Dann zeichnen Sie die Zonen selbst, als Rechteck oder mit bis zu acht Ecken, oder lassen sie mit „Zonen aus den Möbeln vorschlagen“ anlegen. „Melder vorschlagen“ setzt Mehrzonen-Präsenzmelder, bis jede Zone ganz erfasst ist. Der KL MZ unterscheidet dabei bis zu 4 Personen.
Der KL MZ erkennt Präsenz auch neben seinen Zonen, soweit er reicht. Mit dem Häkchen „Auch den übrigen Raum erfassen“ setzt der Planer für den Rest des Raums weitere Präsenzmelder dazu. Mit einer Grenze am KL MZ blenden Sie aus, was er nicht sehen soll, etwa den Flur hinter der offenen Tür. Wie Sie die Zonen am Gerät einrichten, steht in Zonen am Präsenzmelder einrichten.

Der Raumplaner ist eine Orientierungs- und Beratungshilfe, keine Zusage, dass ein Präsenzmelder in Ihrem Raum genau so erkennt. Er ist als Beta gekennzeichnet. Der Planer rechnet vereinfacht: Er kennt keine Dachschrägen, keine Spiegelungen an Glas und Metall und nicht die Empfindlichkeit, die Sie am Gerät einstellen. Wie gut der Melder erkennt, zeigt erst Ihr Raum: Montageort vor Ort testen, dann fest anbringen und Zonen einstellen. Welche Höhe an Wand, Decke oder Raumecke passt, steht in Präsenzmelder an Decke oder Wand montieren.
Nein. Der Planer läuft im Browser, am Rechner wie am Handy. Er speichert nichts auf Ihrem Gerät; der ganze Plan steht im Link hinter dem Rautezeichen. Mit „Link kopieren“ sichern Sie ihn oder schicken ihn weiter.
Je Link einen Raum. Für ein zweites Zimmer legen Sie einen neuen Plan an und kopieren dessen Link. Mehrere Räume in einem Projekt sind eine spätere Ausbaustufe.
Die Reichweiten und Öffnungswinkel stammen aus den Anleitungen der Präsenzmelder, der Rand für Präsenz aus Erfahrungen mit den Geräten. Türen, Vorhänge, Möbel und Einstellungen am Gerät beeinflussen das Ergebnis, deshalb gilt: berechnet, nicht gemessen. Testen Sie den Montageort, bevor Sie bohren.
Wählen Sie unter „+ Melder“, was der Melder tun soll, und tippen Sie auf „Melder vorschlagen“. Der Planer wählt die Modelle und setzt sie an die passende Stelle. Für Räume tiefer als 6 m ist das meist der KL LD, für Zonen und mehrere Personen der KL MZ. Alle Modelle im Vergleich finden Sie in der Übersicht der Präsenzmelder.
Zeichnen Sie Ihren Raum mit Möbeln und Türen, setzen Sie einen Melder und sehen Sie, wo er Präsenz erkennt. Im Browser, auch am Handy, ohne Anmeldung.